Neuer humorvoller Eifelkrimi "EIFEL- FALLE" erscheint zur Leipziger Buchmesse im Machhandel Verlag.

Willkommen auf der Homepage des Autors Peter Splitt

Manchmal ist ein Buch Dein bester Freund.

 

 

                                                                                             ISBN: 978-3-95959-140-9

                                                      Ein humorvoller Eifelkrimi ganz nach dem Motto: "Heiter bis tödlich"

 

Eine alte Freundin wird ermordet, die Presse sitzt ihm im Nacken und sein Vorgesetzter fordert Blitzerfolge. Kommissar Laubach ist mehr als genervt von seinem Job.

Die fesche junge Kollegin, die seiner Abteilung gerade zugeordnet wurde, könnte sein einziger Lichtblick sein...

...wenn sie nicht gerade gegen ihn ermitteln würde. Wird dieser Fall für Laubach zur Falle?

 

Leseprobe:

 

Julia hatte bei Deichmann drei paar Schuhe zu dem Preis von zwei ergattert, womit ihre Welt wieder in Ordnung war. Sie stand vor der Eingangstür zu Laubachs Haus und drückte sich überschwänglich an dem Klingelknopf die Finger wund, doch nichts tat sich. Sie schaute sich um. Gepflegt war etwas anderes. Zwischen den Gehwegplatten wucherte das Unkraut. Einige von ihnen waren durch die Wurzel einer Tanne bereits angehoben worden. Den Minigarten, vor dem Haus, konnte man getrost als eine ökologische Wildwiese bezeichnen. Laubachs Briefkasten quoll über. In der Mitte prangerte ein Aufkleber „Hausieren verboten! Bitte keine Werbung, kein Bo-Frost, kein Vorwerk, keine Zeugen Jehovas. Julia klingelte noch einmal – wieder nichts.

 

Wo kann er nur sein?“, fragte sie sich, wartete noch einen Augenblick und wollte gerade zurück zu ihrem Motorrad gehen, als sich doch noch etwas tat.

 

Hau ab!“

 

Julia glaubte nicht richtig gehört zu haben. Warum öffnete der Kerl nicht die Tür, wenn er zu Hause war? Sie betätigte noch einmal die Klingel und lauschte.

 

Hau ab!“, ertönte es wieder, diesmal um einiges lauter. Es war beinahe ein krächzen.

 

Geht es Ihnen gut, Herr Laubach? Ich bin es, Julia Brück!“, rief Julia.

 

Hau ab!“, wieder kamen die gleichen Worte allerdings diesmal gefolgt von einem lauten Gekreische. Ihr fiel es wie Schuppen von den Augen. Das da drinnen war nicht Laubach, sondern seine gefiederte Alarmanlage, sprich ein Papagei. Sie lachte laut auf und ging zurück zur Straße. Laubach wurde ihr von Mal zu Mal sympathischer. Was tun? Aus einem intensiven Gespräch mit ihm würde es an diesem Nachmittag nichts werden. Schwarzenegger war unterwegs nach Manderscheid und das Wetter hatte aufgemacht und zeigte sich von seiner besseren Seite. Die Mutter der toten Anna Steiner kam ihr in den Sinn. Mit dem Motorrad konnte sie in knapp vierzig Minuten in Bleialf sein. Der Gedanke quer durch die Vulkaneifel zu brettern, gefiel ihr außergewöhnlich gut.